Die deutsche Kanzleilandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden, kaum aufzuhaltenden Kulturwandel. Eine Generation, geboren zwischen den späten 1990er- und frühen 2010er-Jahren, stellt zentrale Grundannahmen der bisherigen Arbeitswelt infrage. Ihr Berufseintritt fällt in eine Zeit wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Krisen. Die Generation Z, geprägt vom digitalen Zeitalter, sucht Sinn, verbindet berufliche Ambition mit Verantwortung, Flexibilität und persönlicher Entwicklung. Start-ups, Inhouse-Rollen und NGOs bieten attraktive Alternativen und erhöhen somit den Transformationsdruck auf Kanzleien. Demgegenüber steht die tief verankerte Erwartungshaltung vorangehender Generationen, die auf Präsenzkultur, linearen Karrieren, ausgeprägter Hierarchie und Loyalitätsbewusstsein beruhen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2510-5116.2026.01.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2510-5116 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-01-05 |
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