| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2510-5116 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-01-05 |
Die deutsche Kanzleilandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden, kaum aufzuhaltenden Kulturwandel. Eine Generation, geboren zwischen den späten 1990er- und frühen 2010er-Jahren, stellt zentrale Grundannahmen der bisherigen Arbeitswelt infrage. Ihr Berufseintritt fällt in eine Zeit wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Krisen.
Helga Achatzi stammt aus einer Handwerker- und Bauern familie, alle immer selbständig.
Natalie J. Fischer ist seit November 2025 als Rechtsanwältin zugelassen und gründet nun ihre eigene digitale, mehrsprachige (Deutsch, Polnisch, Englisch) Anwaltskanzlei, die sich auf das Zivilrecht mit Fokus auf Abmahnungen, Fluggastrechte, Mietrecht, Arbeitsrecht und Verkehrsrecht spezialisiert.
Das Versorgungswerk der Rechtsanwälte in Berlin (kurz: BRAV) wurde 1998 als öffentlich-rechtliche Körperschaft errichtet. Mit dem Versorgungswerk sorgt die Berliner Anwaltschaft selbstverwaltet und eigenverantwortlich für das Alter, Berufsunfähigkeit und ihre Hinterbliebenen vor. Jedes Mitglied zahlt bis zum Eintritt des Versorgungs bzw. Rentenfalls einkommensbezogene Beiträge.
Die Jahre 2025 und 2026 markieren wichtige steuerpolitische Wendepunkte. Im Mittelpunkt stehen neue Investitionsanreize und die Senkung der Körperschaftsteuerbelastung. Parallel schreitet die Digitalisierung des Rechnungswesens und des Steuerverfahrens fort. Hervorzuheben sind die Fortführung der degressiven Abschreibung, die Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge sowie die ab 2027 finale verpflichtende elektronische Rechnung nach § 14 UStG.
Am 7. November 2025 fand die 23. Berliner Konferenz der Europäischen Rechtsanwaltschaften auf Einladung des Berliner Anwaltsvereins in der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland am Brandenburger Platz statt.
Viele Reden, die wir in den vergangenen Monaten hören durften, begannen mit den Zeilen: Wir leben in schwierigen Zeiten. Dem kann man wohl kaum widersprechen. Abgesehen von den vielfältigen politischen Problemen sieht sich auch die Justiz und die Anwaltschaft äußerst komplexen, teilweise disruptiven Entwicklungen ausgesetzt.
Am 2. Dezember 2025 fand auf Initiative des Berliner Anwaltsvereins erneut ein fachlicher Austausch zwischen Richter- und Anwaltschaft statt, der zugleich für viele Mitglieder des BAV Gelegenheit zur Fortbildung war. Vortragender war Dr. Norbert Vossler, Vorsitzender Richter am Kammergericht und Autor von zahlreichen handels- und gesellschaftsrechtlichen Kommentaren und Fachbeiträgen.
Zum Referentenentwurf des BMJV mit dem Titel „Neuordnung und Anpassung von Vorschriften im Berufsrecht der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte und weiterer rechtsberatender Berufe“: Am 22. September 2025 hat das BMJV eine Pressemitteilung verschickt, in der es kurz zusammengefasst mitteilte, was der Referentenentwurf grob enthält und der Entwurf sowie eine Synopse waren beigefügt.
Das FTLG Network ist eine gemeinnützige Organisation, die im Ausland ausgebildete Juristen miteinander vernetzt, unterstützt und sich für ihre Integration in das deutsche Rechtssystem einsetzt.
Aufgrund der Wahlordnung für die Wahlen zur Vertreterversammlung und zum Vorstand des Versorgungswerkes der Rechtsanwälte in Berlin vom 10. September 2024
Die jüngsten Wahlergebnisse zeigen, dass unser Rechtsstaat in einer Krise ist. Anders kann man sie nicht erklären. Es ist auch eine Krise des Vertrauens in die staatlichen Institutionen. Auch wir als Anwaltschaft sind betroffen. Die Gründe sind zahlreich, viele stehen in Zusammenhang.
Es gibt Mandate, bei denen der Rechtsanwalt die Rollen tauscht: vom Vertreter zum Vertretenen, vom Berater zum Betroffenen. Was passiert also, wenn der Anwalt nach einem Verkehrsunfall seinen eigenen Schaden reguliert – und anschließend von der gegnerischen Versicherung die eigenen Gebühren ersetzt verlangt? Lange galt das als Tabu, als juristische Selbstbedienung, allenfalls als berufsbedingte Kostenfrage mit einem Augenzwinkern.
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